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Endlich wieder Pfannkuchen!
Am Ende eines Jahres wollen immer alle auf das Jahr zurückblicken. Auf YouTube, im Fernsehen, auf den Bühnen und sogar in der eigenen Musik-App wird das endende Jahr zusammengefasst und unsere privaten, politischen und musikalischen Sünden werden uns nochmal vor Augen geführt. Dabei bin ich immer froh, wenn mir die längst verdrängten Dinge nicht nochmal begegnen. Also warum wollen wir alle so unbedingt einen Jahresrückblick?
Franzi C
vor 3 Stunden3 Min. Lesezeit


Mein eigener Planet
Immer mal wieder stelle ich fest, dass ich die Dinge, die mir passiert sind, auf eine gewisse Art verharmlose. Damit meine ich nicht, dass ich das Verhalten meiner Eltern rechtfertige oder „nicht so schlimm“ finde. Ich meine damit, dass es mir immer noch schwer fällt, das, was mir passiert ist, als das zu benennen, was es war, nämlich verschiedene Formen der Gewalt. Bei anderen habe ich diese Schwierigkeiten interessanterweise nicht. Und ich weiß, es geht nicht nur mir so.
Franzi C
19. Dez.4 Min. Lesezeit


Shreks Werkzeugkoffer
Manchmal, wenn die Dinge nicht so laufen, wie ich es gerne hätte, frage ich mich: Warum passiert mir das jetzt? Habe ich nicht schon genug erlebt? Kann jetzt nicht mal alles glatt gehen? Im Kern stimmt das ja auch. Eigentlich hätte ich ein Anrecht auf ein stressfreies Leben, in dem sich alle meine Wünsche erfüllen und alles beim ersten Mal gelingt. Also, wo kann ich dieses Leben beantragen? Und wer würde entscheiden, ob ich wirklich schon genug gelitten habe? Gebe es eine eig
Franzi C
12. Dez.4 Min. Lesezeit


Gute Trigger, schlechte Trigger
Ich erlebe manchmal sogenannte Trigger. Das sind Momente, in denen in mir ein Gefühl von Angst oder Wut ausgelöst wird, was dann gar nicht so viel mit der tatsächlichen Situation zu tun hat. Es ist ein altes Gefühl aus längst vergangenen Tagen, das von Menschen verursacht wurde, die schon seit Jahren nicht mehr Teil meines Lebens sind. Das Interessante daran ist, dass diese Trigger auch von normalen Situationen ausgelöst werden, in denen sich mein Gegenüber überhaupt nicht fa
Franzi C
5. Dez.4 Min. Lesezeit


Keine Angst vor der dunklen Seite
Wer sich mal länger mit sich selbst beschäftigt oder eine schwierige Phase durchgemacht hat, weiß, wie anstrengend das sein kann und wie oft man kurz davor ist, aufzugeben. Wie schwer sowas sein kann, sagt einem vorher niemand. Aber was man dadurch gewinnen kann, auch nicht. Und genau darauf will ich heute eingehen.
Franzi C
28. Nov.4 Min. Lesezeit


Mein dreckiges Geschirr
Das mit unseren Emotionen ist immer so eine Sache. Manchmal fühlen wir sie sehr stark und ein anderes Mal sind sie kaum spürbar. In einigen Situationen fühlen wir 17 Gefühle gleichzeitig und in anderen nur ein einziges oder sogar gar keins. All das ist normal. Aber wie ihr ja wisst, ist der Blog ja nicht nur dazu da, um über normale Dinge zu schreiben, sondern auch, um über extreme, vielleicht nicht so gesunde Dinge zu schreiben. In diesem Fall darüber, wie es ist, nichts m
Franzi C
21. Nov.5 Min. Lesezeit


Mein erbarmungsloser Optimismus
Vor einer Weile habe ich hier schon mal einen Artikel zum Thema Hoffnung geschrieben. In dem ging es darum, dass mich die Hoffnung auf bessere Zeiten durch schwere Momente trägt. Das stimmt auch. Aber das ist es nicht alleine. Ich würde sagen, dass da nicht nur Hoffnung sondern auch Optimismus dazu gehört.
Franzi C
14. Nov.4 Min. Lesezeit


Hättest du doch was gesagt
Diese und ähnliche Sätze habe ich vor ein paar Jahren von einigen Personen gehört. Beliebt war auch der Satz: „Aber der war doch immer so nett.“ als Antwort auf meine Erzählungen aus der Kindheit. Die Meisten werden wissen, dass man sowas Victim-Blaming (dt.: Opfer-Beschuldigung) nennt. Jetzt ewig darüber zu reden, dass man sowas nicht machen sollte und dass das dem Opfer überhaupt nicht hilft, ist mir aber zu langweilig. Mich interessiert, was dahinter steckt.
Franzi C
7. Nov.5 Min. Lesezeit


Szenario Nummer 98
Von allen Orten auf der Welt fühle ich mich wahrscheinlich in meinem Kopf am wohlsten. Ich denke gerne nach, stelle mir schöne, lustige oder negative Szenarien vor, die nie es in der Wirklichkeit wohl so nie geben wird. Ich bin auch die, die aus dem Zugfenster schaut und dabei Tagträume hat. Und ich bin die, die sich bei Problemen 24 verschiedene Erklärungen dafür überlegt, wie das Problem entstanden ist, wie ich es lösen kann und wie andere darauf reagieren.
Franzi C
31. Okt.3 Min. Lesezeit


Ein Teil von mir
Es gibt Momente, in denen ich nicht weiß, wie lange ich diesen Blog noch haben werde. Mir macht das Schreiben sehr viel Spaß und es ist schön, meine Erfahrungen mit andern zu teilen, aber manchmal denke ich, dass mir bestimmt bald die Themen ausgehen werden. Nachdem ich gefühlt 2000 verschiedene Perspektiven auf meine Kindheit hatte, ist doch auch schon alles betrachtet und beschrieben, oder? Ich meine, irgendwann muss doch mal das letzte Wort dazu gesagt sein. Irgendwann mus
Franzi C
24. Okt.4 Min. Lesezeit


Nicht alle sind gegen mich
In letzter Zeit fällt mir öfter mal auf, dass ich mich oft auf gewisse Situationen oder Gespräche vorbereite. Schon Tage vorher überlege ich, was alles schief gehen und welche Kritik ich bekommen könnte und natürlich auch, was ich dann machen oder sagen könnte, um mich zu verteidigen. Die Annahme ist dabei immer die selbe. Die Anderen werden auf jeden Fall etwas gegen mich haben und versuchen, mir das Leben schwer zu machen und mich zu attackieren.
Franzi C
17. Okt.4 Min. Lesezeit


Opfer sein ist optional
Ich bin Opfer. Genauer gesagt das Opfer meiner Eltern. Und damit bin ich nichts besonderes. Ich bin nicht die Einzige, die eine schlechte Kindheit hatte. Alle Menschen haben schon etwas schlimmes erlebt und haben danach gelitten. Alle wurden bereits unfair behandelt, gemobbt, betrogen oder haben eine geliebte Person verloren. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Oder wie es eine Holocaust-Überlebende einmal formulierte: „Suffering is universal. But victimhood is optional“
Franzi C
10. Okt.5 Min. Lesezeit


Ein Blauwal aus Schuld
Vom Perfektionismus haben wir alle schon mal gehört. Aber wusstet ihr, dass es nicht nur eine Form des Perfektionismus gibt? Es gibt zum einen den materiellen Perfektionismus. Bei ihm geht es darum, dass Dinge wie die eigene Wohnung immer perfekt aussehen müssen. Das Problem habe ich zum Glück nicht. Zum anderen gibt es den moralischen Perfektionismus. Und die wenigen Artikel, die es zu diesem Thema gibt, lesen sich wie eine exakte Beschreibung meines Innenlebens.
Franzi C
3. Okt.4 Min. Lesezeit


Charakter ist, was wir daraus machen
Neulich sagte mal ein alter weiser Mann zu mir: „Es sind nicht die Fähigkeiten, die zeigen, wer wir wirklich sind. Es sind unsere Entscheidungen.“ Der Mann war Albus Dumbledore. Und streng genommen hat er es nicht zu mir sondern zu Harry Potter gesagt. Also eigentlich habe ich nur Harry Potter und die Kammer des Schreckens gesehen. Aber dabei ist mir etwas interessantes aufgefallen.
Franzi C
26. Sept.5 Min. Lesezeit


Der Kampf ist vorbei
Vor kurzem hatte ich eine der wichtigsten Erkenntnisse meines Lebens. Es war einer dieser Momente, in denen ich sofort wusste, dass ich die Welt ab jetzt ein kleines bisschen anders wahrnehmen werde. Es war die Erkenntnis, dass ich als Kind nie das Problem war. Ich war schon immer genug und hätte mir das Gefühl, geliebt zu werden, nie erarbeiten müssen. Vor allem nicht so hart.
Franzi C
19. Sept.4 Min. Lesezeit


Ich verstehe meine Eltern
Mit Blick auf mich, meine Kindheit, meine Eltern und allem was so passiert ist, schwanke ich oft hin und her. Wie ein Pendel, das erst in die eine Richtung ausschlägt und dann in die andere. Auf der einen Seite befindet sich tonnenweise Empathie, auf der anderen eine Mischung aus Verachtung und Verständnislosigkeit. Und zwar für meine Eltern.
Franzi C
12. Sept.5 Min. Lesezeit


Die Ruhe ist der Sturm
Ruhe ist doch eigentlich etwas schönes. Sie ist im Normalfall friedlich und entspannend, denn wenn es ruhig ist, prasseln keine neuen Informationen und Eindrücke auf einen ein. Wir alle brauchen zum Beispiel abends ein kleines bisschen Ruhe, um runterzukommen und um zu verarbeiten, was tagsüber passiert ist. Aber für einige ist Ruhe auch etwas gefährliches oder stressiges.
Franzi C
5. Sept.4 Min. Lesezeit


Wenn aus "müssen" ein "wollen" wird
Wie ihr bereits alle wisst, war ich in den letzten Jahren in Therapie und habe die Dinge aus meiner Kindheit aufgearbeitet. In der Aufarbeitung - egal ob mit oder ohne Therapie - geht es aber nicht darum, mit den schlimmen Erlebnissen klarzukommen, obwohl man das vielleicht im ersten Moment denken könnte. Im Gegenteil, es geht darum, zu lernen, dass man gute Erlebnisse zulassen und genießen kann.
Es klingt erstmal falsch, ist aber eigentlich richtig. Ich erkläre euch auch, w
Franzi C
29. Aug.5 Min. Lesezeit


Dafür bin ich zu alt!
Ich hatte neulich ein Gespräch mit meiner Schwester darüber, dass einige Erwachsene einfach älter wirken als andere - unabhängig vom Alter. Ich bin der Meinung, dass vor allem die Erwachsenen älter wirken, die nicht so oft albern und kindisch sind. Ich habe immer das Gefühl, dass die sich und ihr Leben dann ernster nehmen als es nötig wäre. Und das sieht man dann auch von außen.
Ich werde beispielsweise regelmäßig mindestens fünf Jahre jünger geschätzt trotz einer steigend
Franzi C
22. Aug.4 Min. Lesezeit


Meine Komfortzone
Jede Person hat eine individuelle Komfortzone. Bei dem einen ist sie größer, bei dem anderen ist sie kleiner. Die einen verlassen sie ständi
Franzi C
15. Aug.4 Min. Lesezeit
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